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Solana-Ökosystem: Jupiter und Kamino im offenen Konflikt um Kreditmarkt-Tools

Solana-Ökosystem: Jupiter und Kamino im offenen Konflikt um Kreditmarkt-Tools

Published:
2025-12-10 17:27:14
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Im Solana-Ökosystem hat sich der Wettbewerb zwischen den Protokollen Jupiter und Kamino zu einem öffentlichen Streit zugespitzt. Auslöser war die Einführung eines Refinanzierungstools durch Jupiter Lend am 27. November, das es Nutzern ermöglicht, gehebelte Positionen von Kamino Multiply mit einem Klick zu migrieren. Diese atomare Transaktion umfasst Schuldenbegleichung, Sicherheitenabzug und Vermögensübertragung. Der Konflikt verdeutlicht die zunehmende Konkurrenz um Marktanteile im wachsenden DeFi-Sektor auf Solana, während der SOL-Preis bei 136,72 USDT steht. Diese Entwicklung unterstreicht die dynamische Innovation und den intensiven Wettbewerb innerhalb des Solana-Ökosystems, der trotz kurzfristiger Spannungen langfristig zu verbesserten Produkten und mehr Nutzerwahl führen könnte. Die Auseinandersetzung zeigt, wie reif das Solana-DeFi-Ökosystem geworden ist, wo Projekte nun aktiv um Nutzer und Liquidität konkurrieren – ein Zeichen für eine gesunde, wachsende Branche, die über einfache Token-Spekulation hinausgewachsen ist.

Jupiter und Kamino verschärfen öffentlichen Streit über Kreditwerkzeuge

Die Rivalität zwischen Kamino und Jupiter hat sich verschärft und ist von einem Wettbewerb zu einem offenen Konflikt eskaliert. Der Konflikt begann am 27. November, als Jupiter Lend ein Refinanzierungstool einführte, das darauf ausgelegt war, leveraged Positionen von Kamino Multiply mit einem einzigen Klick zu migrieren. Das Tool führte eine atomare Transaktion durch, die Schuldentilgung, Sicherheitenabzug, Vermögensübertragung und Neuerstellung der Position auf Jupiter Lend umfasste.

Kamino reagierte am 2. Dezember mit einer Aktualisierung seiner Smart Contracts, um Jupiters Programm zu blockieren, und bezeichnete dies als Schutzmaßnahme. Jupiter und Fluid – der Backend-Anbieter von JUP Lend – warfen Kamino vor, die Prinzipien der offenen Finanzwelt zu verletzen. Kamino's Mitbegründer verteidigte die Entscheidung später und verwies auf Jupiters irreführende Behauptungen über die Isolierung von Sicherheiten, die das Fluid-Team als unzutreffend anerkannte.

Trotz der Blockade betonte Kamino, dass Benutzer ihre Mittel weiterhin manuell migrieren könnten. Der Streit unterstreicht die wachsenden Spannungen in den Kreditmärkten von DeFi, da Protokolle um Dominanz kämpfen.

Solana zeigt Anzeichen der Stabilisierung nach Liquiditätsbereinigung

Solana, die fünfgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, scheint nach wochenlangem Abwärtsdruck wieder Halt zu finden. Der Handel bei etwa 138 US-Dollar am 10. Dezember 2025 zeigt vorläufige Anzeichen einer Stabilisierung, während On-Chain-Daten eine Liquiditätsbereinigung offenbaren, die historisch mit Markttiefs verbunden ist.

Glassnode-Metriken zeigen, dass das realisierte Gewinn-Verlust-Verhältnis von Solana seit Mitte November unter 1 geblieben ist, was auf eine Kapitulation der Anleger hindeutet. Analysten von Altcoin Vector beschreiben dies als eine „vollständige Liquiditätsbereinigung“ – ein Muster, das der Erholung im April 2025 vorausging. Die Derivatmärkte erzählen jedoch eine gegensätzliche Geschichte: Die offene Position ist um 2,89 % auf 7,26 Milliarden US-Dollar gestiegen, was darauf hindeutet, dass Händler auf potenzielle Aufwärtsbewegungen setzen.

Die anstehende Breakpoint-Konferenz in Abu Dhabi und anhaltende ETF-Zuflüsse bieten fundamentale Katalysatoren für das technische Setup. Der Rückzug der Market Maker und die fragmentierte Liquidität über verschiedene Handelsplätze hinweg haben Bedingungen geschaffen, die an frühere Zyklustiefs erinnern. Ob dies eine endgültige Trendumkehr markiert, bleibt jedoch ungewiss.

Solana steht vor einer Liquiditätskrise inmitten von Marktturbulenzen

Solanas On-Chain-Metriken signalisieren eine Verschärfung der Liquiditätsprobleme, da das 30-Tage-Realized-Loss-to-Gain-Verhältnis seit Mitte November unter der Parität bleibt. Das $SOL-Ökosystem spiegelt nun Bärenmarkt-Bedingungen wider, wie sie zuletzt während längerer Abwärtstrends zu beobachten waren.

Eine kritische Preisgrenze von 129 US-Dollar zeichnet sich AB – eine Unterschreitung dieses Niveaus könnte zu einem Abwicklungsdruck von Long-Positionen im Wert von 500 Millionen US-Dollar führen. Market Maker scheinen zögerlich zu sein, wobei die Orderbuchtiefe an großen Börsen wie Binance und Coinbase schwindet.

Doch paradoxerweise hält das institutionelle Interesse an. ETF-Zuflüsse und anhaltende Kapitalrotation von zentralisierten Börsen deuten auf eine wachsende Überzeugung unter langfristigen Haltern hin. Der aktuelle Stresstest könnte Solanas Position als robusteste Smart-Contract-Plattform letztlich stärken.

|Square

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